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UX-Reifegrad bei LV 1871

Den Blick von außen wagen und strategische Weiterentwicklung vorantreiben

Eine Bestandsaufnahme: Vier Jahre nach der ersten Reifegradmessung – was wurde erreicht und wo bleibt Potenzial für die Weiterentwicklung?

UX-Services:

  • Strategie-Beratung
  • CUXM-Reifegradmessung
  • Tiefeninterviews
  • Quant. Befragung
  • Stakeholder-Management

Tiefeninterviews mit Stakeholdern

Teilnehmende in der quant. Befragung

Fokusfelder mit größtem Handlungsbedarf

„Besonders spannend war die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Stakeholder-Perspektiven. Dadurch entstand ein differenziertes Bild unserer UX-Reife und wir konnten die relevanten Entwicklungsfelder sowie Prioritäten für unsere weitere Roadmap deutlich klarer definieren.“

Marina Kalinina
User-Experience-Managerin
LV 1871

Ausgangssituation & Ziele

Reifegradmessung ohne Unternehmensbrille

2021 hatte LV 1871 bereits eine erste Reifegradmessung durchgeführt. Es wurden Maßnahmen abgeleitet, ein UX-Team aufgebaut, Prozesse verankert. Seitdem hat sich vor allem im IT-Bereich viel bewegt.

Vier Jahre später wollte das UX-Team wissen: Was hat sich wirklich verändert? Wo sind noch blinde Flecken? Und was sind die nächsten Schritte? Dafür brauchte es nicht nur eine interne Einschätzung, sondern eine neutrale Perspektive von außen – jemanden, der ohne Betriebsbrille schaut.

Die Ziele: Status quo erheben, mit der ersten Messung abgleichen, konkrete Maßnahmen definieren und eine Roadmap aufsetzen. Um eine strategische Grundlage für die nächsten Jahre zu erhalten.

Unsere Lösung & Methoden

Genaue Abbildung der Unternehmenswirklichkeit

Ausgangspunkt war die CUXM-Skala (Corporate C&UX Maturity) mit ihren 12 Dimensionen, um eine gute Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der letzten Messung zu gewährleisten.

Doch wir haben sie gezielt angepasst: LV 1871 unterscheidet klar zwischen UX und CX – das musste sich in den Fragen widerspiegeln. Gleichzeitig sollten auch Nicht-UXler mit den Fragen etwas anfangen können, ohne dass dabei Tiefe verloren geht.

Für die Interviews wurde bewusst eine Mischung gewählt: CTO, Product Owner aus unterschiedlichen Bereichen, Führungskräfte und operative Rollen, Personen mit und ohne direkten Kundenkontakt. Ein Querschnitt, der die Wirklichkeit des Unternehmens abbildet.

Ablauf des Projekts

Vom ersten Workshop bis zur gemeinsamen Priorisierung

Kick-off-Workshop mit dem UX-Team
Gemeinsamer Einstieg, Klärung der Ziele und Perspektiven des Teams.

Quantitative Befragung (20 Stakeholder)
CUXM-basierter Fragebogen, angepasst an die Struktur und Sprache von LV 1871

10 Tiefeninterviews mit Stakeholdern
Fokussierte, empathische Gespräche quer durch das Unternehmen – von der Managementebene bis zur operativen Praxis.

Präsentation & Abschluss-Workshop
Ergebnisse vorgestellt, zentrale Probleme diskutiert, Handlungsfelder gemeinsam priorisiert.

„Man hat den drei Beraterinnen von Userlutions während des Projekts angemerkt, dass sie es gerne machen und sich mit den Stakeholder-Interviews wirklich auseinandergesetzt haben. Das macht einen Unterschied.“

Marina Kalinina
User-Experience-Managerin
LV 1871

Ergebnis & Benefits

3 Dimensionen mit Handlungsbedarf identifiziert

In vielen Bereichen war im Vergleich zur ersten Messung eine positive Entwicklung erkennbar. Besonders in Teams mit integrierter UX-Expertise zeigte sich ein höherer UX-Reifegrad.

Darüber hinaus wurde mit dem Aufbau eines zentralen UX-Managements eine organisatorische Grundlage geschaffen, um UX-Aktivitäten strategisch zu steuern und die Weiterentwicklung der Nutzerzentrierung übergreifend zu begleiten.

Gleichzeitig identifizierte die Analyse drei Dimensionen mit dem größten Entwicklungspotenzial, die als prioritäre Handlungsfelder für die weitere UX-Reifeentwicklung dienen:

Produktportfolio-Management
Neue Ideen entstehen noch zu selten aus konkreten Kundenbedürfnissen heraus.

UX-Bewusstsein & Wissen
Starkes Gefälle zwischen Bereichen mit und ohne Kundenkontakt. Interne Nutzende werden häufig nicht als Nutzende wahrgenommen, obwohl gerade sie die Nutzerfreundlichkeit der Produkte kritisieren.

Messung von UX
Keine unternehmensweiten KPIs, kein systematisches Tracking. Dabei gäbe es theoretisch bereits einen Mechanismus – er wird nur nicht genutzt.

Für alle drei Felder haben wir zusammen mit dem Team von LV 1871 konkrete Maßnahmen abgleitet: das Designsystem als unternehmensweiten Standard etablieren, Coaching einführen (z.B. zu Design-Thinking-Workshops), Teams mit internen Zielgruppen gezielt befähigen. So wurden bestehende Maßnahmen durch die Ergebnisse gestützt und um weitere Impulse ergänzt. Gleichzeitig lieferte die Analyse eine fundierte Grundlage, um UX-Themen gegenüber unterschiedlichen Stakeholdergruppen noch zielgerichteter zu adressieren und organisationsweit zu verankern.

„Die Ergebnisse haben Transparenz darüber geschaffen, wo wir bereits Fortschritte erzielt haben und wo die größten Potenziale liegen. Besonders hilfreich war die objektive Einordnung unserer Stärken, Handlungsfelder und Prioritäten, um UX gezielt voranzutreiben.“

Marina Kalinina
User-Experience-Managerin
LV 1871

Ist eine UX-Reifegradmessung auch für euch sinnvoll?

Eine Reifegradmessung lohnt sich dann, wenn das Bauchgefühl nicht mehr reicht. Konkret:

  • Euer UX-Team arbeitet schon eine Weile und ihr wollt wissen, was davon wirklich im Unternehmen angekommen ist.
  • Stakeholder reagieren unterschiedlich auf UX-Themen, und niemand weiß genau, warum.
  • Maßnahmen laufen, aber eine strategische Grundlage für die nächsten Schritte fehlt.
  • Interne und externe Perspektiven auf UX gehen auseinander – und ihr wollt das belastbar verstehen.
  • Ihr wollt externe Augen, die ohne Betriebsbrille schauen und unbequeme Wahrheiten nicht umgehen.

Mit einer Reifegradmessung schafft ihr eine Grundlage für klare Prioritäten, bessere interne Kommunikation und Maßnahmen, die euer Unternehmen in Sachen UX wirklich weiterbringen.

Klingt interessant? Sprich uns gerne an, wenn du mehr über unser Vorgehen erfahren möchtest:

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Birgit Bärnreuther
Head of Consulting

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